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Als Grab der Aline wird ein altägyptisch-antikes Grab aus der Zeit des römischen Kaisers Tiberius bezeichnet, das 1892 bei Ausgrabungen in Hawara gefunden wurde.

Abdürreşid İbrahim (*1857 in Tara, bei Tobolsk; † 17. August 1944) war ein tatarischer muslimischer Geistlicher (Imam), Richter (Kadi) und Publizist, der seine pan-islamischen Reformideen nach 1908 mit japanischer Unterstützung verbreitete.

Die Merenre-Pyramide in Sakkara ist das Grabmal des altägyptischen Königs Merenre I. aus der 6. Dynastie. Sie liegt südwestlich der Pyramide seines Vaters Pepi I. sowie westlich der Djedkare-Pyramide und ist von beiden jeweils 450 Meter entfernt. Das Bauwerk wurde nicht fertig gestellt und ist heute stark zerstört.

Artikel des Tages
Graf von Spee

Maximilian Graf von Spee übernahm am 15. November 1913 das Kommando über das Deutsche Ostasiengeschwader. Dieses hatte seinen Hauptliegehafen in Tsingtao, der wegen Beginn des Ersten Weltkrieges aufgegeben werden musste. Beim Rückmarsch des Ostasiengeschwaders in die Heimat trifft er mit seinen Schiffen am 1. November 1914 bei Coronel auf eine britische Kreuzerdivision, die erfolgreich bekämpft wurde. Auf dem weiteren Weg um Kap Hoorn trifft der Verband am 8. Dezember 1914 bei den Falklandinseln auf eine überlegende britische Kampfgruppe. Sein Flaggschiff Scharnhorst, der Panzerkreuzer Gneisenauund die Kleinen Kreuzer Leipzig und Nürnberg wurden versenkt. Über 2.200 deutsche Marinesoldaten fanden den Tod. Auch Graf von Spee stirbt an Bord der Scharnhorst.

Zitat des Tages
Brot und Wasser stillen den Hunger jedes Menschen, aber unsere Kultur hat die Gastronomie erfunden.

Honoré de Balzac

Thema der Woche
23. Februar 1945 Schlacht um Iwo Jima
Der Krieg im Pazifik begann bereits beim Zwischenfall an der Marco-Polo-Brücke und damit zum Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges am 7. Juli 1937. Bis Ende 1939 hatte die japanische Armee den Norden Chinas erobert und viele der Küstenstädte standen unter ihrem Einfluss. Trotz vieler diplomatischer Versuche, eine Kriegsausweitung nach Südostasien zu verhindern kam es am 7. Dezember 1941 zum Angriff auf Pearl Harbor.

Am Folgetag traten die USA in diesen Konflikt und damit offiziell in den Zweiten Weltkrieg ein. Innerhalb von vier Monaten hatten japanische Truppen ganz Südostasien und einen Großteil des Pazifiks mit etwa 450 Millionen Menschen unter ihrer Kontrolle. Dies war die größte Ausdehnung in der Geschichte Japans. Erst Mitte 1942, nach der Schlacht im Korallenmeer sowie der Schlacht um Midway, bei der die Flotte der Japaner empfindlich geschwächt wurde, änderte sich die Situation: Amerikanische Truppen konnten ein weiteres Vordringen Japans verhindern.
Der Pazifikkrieg unterschied sich in vielen Punkten vom Krieg in Europa. Während sich das Schlachtgeschehen in Europa überwiegend auf dem Festland abspielte, verlagerten sich die Kampfräume in Südostasien vom Festland auf den weit ausgedehnten pazifischen Seeraum. Die Seegefechte zwischen den Alliierten und Japan trugen ab 1942 wesentlich zum Ausgang des Krieges bei.
Am 2. September 1945 wurde auf dem US-Schlachtschiff Missouri in der Sagami-Bucht der Krieg im Pazifik und damit auch der Zweite Weltkrieg mit der Unterzeichnung der japanischen Kapitulationsurkunde beendet. Es war der einzige Krieg, in dem sowohl atomare, als auch biologische und chemische Waffen eingesetzt wurden.

Kalenderblatt 20. Mai

1969Vietnam-Krieg
Südvietnamesische und US-Truppen erobern nach schweren Kämpfen den von nordvietnamesischen Streitkräften gehaltenen Berg Ap Bia, genannt »Hamburger Hill«.

1910USA intervenieren in Nicaragua
Nach Ausbruch der Revolution marschieren am 20. Mai 1910 Soldaten der US-Navy in den mittelamerikanischen Staat ein, um die Interessen der dortigen US-Firmen zu schützen. Sie bleiben bis 1933 im Land, im folgenden Jahr errichtet Anastasio Somoza eine Diktatur.

1862 – Treck nach Westen
Mit ihrem Heimstättengesetz (Home Rule) vom 20. Mai 1862 schafft die US-amerikanische Regierung die Voraussetzung für die Besiedlung weiter Landstriche im Westen des Kontinents. Alle Familienväter über 21 Jahre können kostenlos 160 acres Grund und Boden in den weiten Ebenen westlich des Mississippi erwerben. Mit den Siedlertrecks beginnt zugleich die massenhafte Vertreibung und Ausrottung der indianischen Ureinwohner.

1795 – Meter wird in Paris festgelegt
In Paris schließen am 20. Mai 1795 insgesamt 17 Nationen eine Konvention, die das Meter als verbindliche Längeneinheit festschreibt. Die französische Nationalversammlung beschloß, daß 1 m der zehnmillionste Teil des durch die Pariser Sternwarte gehenden Erdmeridianquadranten ist.

1631Tilly stürmt Magdeburg
Nach mehrmonatiger Belagerung durch kaiserlich-katholische Truppen unter dem Feldherrn Johann Graf von Tilly wird die Stadt Magdeburg gestürmt, geplündert und fast vollständig niedergebrannt. Von den 16.000 Einwohnern überlebten nur 1.600 die Verwüstung. Diese Katastrophe erschüttert die abendländische Kultur der Neuzeit außerordentlich. Zahlreiche zeitgenössische Publikationen geben davon Zeugnis, welche intensive Wirkung die Auslöschung der Elbestadt mit der Jungfrau im Wappen auf die Menschen der damaligen Zeit hat. Vier Monate nach der Eroberung Magdeburgs unterliegt Tilly dem protestantischen Schwedenkönig Gustav II. Adolf bei Breitenfeld.

1498 – Seeweg nach Indien
Nach zehnmonatiger Fahrt landet der portugiesische Seeoffizier und Entdecker Vasco da Gama in Calicut an der indischen Westküste. Damit hatte er als erster einen Seeweg von Europa über die Südspitze Afrikas zum Subkontinent ausfindig gemacht. Am 9. Juli 1497 war der Abenteurer im Auftrag des portugiesischen Königs Emanuel I. mit vier Schiffen in See gestochen. Bei Mombasa in Kenia ging er zunächst an Land und erreichte mit Hilfe eines arabischen Navigators von der afrikanischen Ostküste aus sicher Indien. Nach da Gamas Rückkehr nach Portugal wird im Jahr 1500 eine Expedition unter Pedro Alvares Cabral auf die selbe Route geschickt, um einen Handelsposten in Calicut zu gründen. Vasco da Gama wird 1524 zum Vizekönig von Indien ernannt.

325 – Konzil von Nicäa
In Kleinasien eröffnet der römische Kaiser Konstantin das erste ökumenische Konzil von Nicäa. Papst Silvester I. bleibt der Versammlung fern, entsandte aber zwei seiner Presbyter. Die 318 anwesenden Bischöfe verurteilten die Irrlehre des Arianismus, wonach Jesus Christus nicht mit Gott wesensgleich, sondern nur sein vornehmstes Geschöpf sei. Das Konzil bestätigte die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes und legte diese im Glaubensbekenntnis von Nicäa fest. Die arianischen Christen, die weiterhin am monotheistischen Glauben festhielten, wurden zu Häretikern erklärt. Konstantin war der erste Kaiser, der sich zum Christentum bekannte.


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